• 07.01.2020Seite Drucken

Bundesfachtagung Globales Lernen - Potenziale & Perspektiven 2019 in Salzburg

Globale Agenda 2030: Engagement und Verantwortung für eine solidarische Zukunft


Am 20. November 2019 veranstaltete die Strategiegruppe Globales Lernen, in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Salzburg, der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Salzburg, dem BMBWF und der ADA die Bundesfachtagung Globales Lernen – Potenziale & Perspektiven in Salzburg.

Die ethischen Dimensionen der 17 Nachhaltigkeitsziele und der Zusammenhang von Engagement und Lernerfahrungen standen dieses Jahr im Fokus des Tagungsprogramms. Viele (junge) Menschen sind sich der globalen Herausforderungen bewusst und suchen nach Wegen für konkrete Beteiligung und Engagement. Globales Lernen hat die Aufgabe, jene Kompetenzen zu stärken, die für demokratisches Handeln und politische Partizipation – auch in globalen Fragen – notwendig sind.

In seinem Vortrag zum Tagungsthema, stellte Univ.-Prof. i.R. Dr. Werner Wintersteiner vor, wie eine solidarische Zukunft auf Grundlage der 17 Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) aussehen kann.
Werner Wintersteiner ist Gründer und ehemaliger Leiter des Zentrums für Friedensforschung und Friedensbildung der Universität Klagenfurt und Mitbegründer des Universitätslehrgangs Global Citizenship Education.

Im Anschluss an den Vortrag hatten die TeilnehmerInnen die Wahl, in einer der vier Arbeitsgruppen das Tagungsthema zu vertiefen: Welche Möglichkeiten haben LehrerInnen, um GCED in den Ethik Unterricht einzubauen? (Michael Jenner/Edward Szarzynski, GRG Anton Baumgartner Straße, Wien) Marlene Groß, von Südwind Oberösterreich stellte im Workshop „Weltklasse unterrichten“ Unterrichtsmaterialien vor, die es ermöglichen, im Fachunterricht Fragen globaler Gerechtigkeit einzubauen. Des Weiteren gab es ein Workshop zur Förderung von Kindern im Volksschulalter als aktive Mitglieder unserer Gesellschaft, die ein Bewusstsein für demokratische Prozesse entwickeln und Verantwortung in ihrem Wirkungsradius übernehmen (Sonja Schachner-Hecht, Südwind Salzburg) und das Angebot, zusammen mit Heidi Grobbauer und Ingrid Donner-Lebitsch den Gedanken der globalen Verantwortung als (Welt-)Bürgerpflicht oder Überforderung aufzunehmen und zu diskutieren. Es wurden sowohl inhaltliche und methodische Anregungen zum Thema Verantwortung im Kontext von Weltgesellschaft diskutiert, als auch Einblicke in konkrete Aktivitäten des Service Learning und Möglichkeiten zur systematischen Reflexion von Lernen durch Engagement vorgestellt.

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