• 16.07.2017Seite Drucken

ULG Global Citizenship Education

Seminar 3 in Strobl am Wolfgangsee


 

Auf ein spannendes und intensives drittes Seminar können die TeilnehmerInnen und OrganisatorInnen des Universitätslehrgangs „Global Citizenship“ zurückblicken. Das vielfältige Seminarprogramm fand von 9. bis 14. Juli 2017 im Bildungshaus für Erwachsenenbildung (bifeb) in St. Wolfgang statt.

Hatten sich die TeilnehmerInnen in den vorangegangenen Seminaren bereits umfassend mit den sozialwissenschaftlichen Grundlagen von Global Citizenship Education auseinandergesetzt, so stand im nunmehr dritten Seminar die Frage im Fokus, wie das Erlernte in die pädagogische Praxis umgesetzt werden kann.

Der von Dr. Heidi Grobbauer gestaltete Seminarauftakt bestand aus einem Vortrag über die Sustainable Development Goals, die das Ziel einer sozialökologischen Veränderung hin zu Nachhaltiger Entwicklung, Frieden und globaler Partnerschaft verfolgen.

Am zweiten Tag spannte Dr. Werner Wintersteiner zunächst einen Bogen über die bisherigen Themen und Schwerpunkte des Lehrgangs und verknüpfte diese mit den pädagogischen Implikationen von Global Citizenship Education. Danach widmeten sich die Studierenden in Arbeitsgruppen dem Transfer in die pädagogische Praxis. Im Mittelpunkt standen dabei zunächst vertiefende Analysen pädagogischer Materialien sowie didaktischer Konzepte und deren Anwendung auf GCED.

Global Citizenship Education und Lerntheorien

Daran anknüpfend widmete sich Dr. Hans Karl Peterlini, Universitätsprofessor für Allgemeine Erziehungswissenschaft und Interkulturelle Bildung an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, am darauffolgenden Tag verschiedenen Lerntheorien und setzte diese in Bezug zu Global Citizenship Education. Die TeilnehmerInnen wurden nicht nur zur Reflexion der Theorie angeregt, sondern hatten auch Gelegenheit, verschiedene methodische Umsetzungen zu erproben.

Globale Gerechtigkeit

Einen faszinierenden inhaltlichen Schwerpunkt setzte der Lehrgang mit dem Thema globale Gerechtigkeit. Dr. Henning Hahn, Philosoph an der Freien Universität Berlin und der Universität Kassel, gab eine profunde Einführung und vermittelte die Komplexität von Gerechtigkeitsfragen anschaulich. Seine Ausführungen regten die Teilnehmenden zu anhaltenden, interessanten Diskussionen an.

Workshops zum wissenschaftlichen Arbeiten

Im zweiten Teil des Seminars erhielten die Studierenden die Möglichkeit, sich mit KollegInnen und BetreuerInnen intensiv über ihre Ideen für die anstehenden Masterarbeiten auszutauschen. Dr. Hans Karl Peterlini und Dr. Sylvia Eder, Lehrende am Fachbereich Erziehungswissenschaft an der Universität Salzburg, gestalteten dabei Workshops zum wissenschaftlichen Arbeiten. Rund 30 TeilnehmerInnen des ULG arbeiten nun an ihren Masterarbeiten, die die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Aspekten von Global Citizenship Education mit Fragen der Bildungspolitik und Bildungspraxis verknüpfen. Der Abschluss des Lehrgangs mit der offiziellen Verleihung der Zertifikate ist Ende 2018 geplant.

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