KommEnt von 1994 bis heute: der Norden für den Süden.

Veränderungen im Süden erfordern ein anderes Denken und Handeln im Norden. Dieser Ansatz stand bei der Gründung des Vereins KommEnt im Vordergrund.

1994 beauftragte das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten (BMaA) KommEnt mit
  • der Prüfung von Förderanträgen der entwicklungspolitischen Bildungs-, Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit
  • der Beratung der Antragstellenden und
  • der Erarbeitung von Förderrichtlinien. 

Die Ziele waren klar formuliert …
  • qualitative Verbesserung und gesellschaftspolitische Verankerung der entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit
  • gute Kooperation mit den Nicht-Regierungsorganisationen (NRO)
  • weitgehende Transparenz in Förderrichtlinien und Förderentscheidungen
  • Initiierung und Intensivierung von Kommunikationsprozessen zu global relevanten Themen
… und wurden im Laufe der letzten 10 Jahre mit nationaler und internationaler Anerkennung erreicht.

1999 wurde die gemeinnützige KommEnt GmbH gegründet, die sich zu 100% im Besitz des Vereins KommEnt befindet. Alle KommEnt-Leistungen werden seither im Rahmen der KommEnt-GmbH erbracht.

2006: Neue Wege tun sich auf …

Durch die Gründung der Austrian Development Agency (ADA) im Zuge der Neustrukturierung der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit in Österreich ergeben sich für KommEnt wesentliche Änderungen im Aufgabenbereich. So liegt ab 2006 die Abwicklung von Fördervorhaben in der entwicklungs- politischen Bildungs-, Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit ausschließlich bei der ADA.

Ab September 2006 übernimmt KommEnt neue Aufgabengebiete.

Paulo Freire Zentrum

Von 1. Jänner 2009 bis 31. Dezember 2014 Teil von KommEnt


Der Zusammenschluss dieser beiden Akteure der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit stellte keine Fusion dar, sondern ein Statement für Kooperation. Die beiden "Marken" KommEnt und Paulo Freire Zentrum behielten die jeweiligen Stärken und Originalitäten und setzten sich als Ziel, diese durch eine enge Zusammenarbeit weiter zu verbessern. Offenheit für neue Impulse und Experimentierfreude erlaubten beiden, das Wagnis dieser fünfjährigen Kooperation einzugehen. Auch weiterhin wollen beide Organisationen ihren Beitrag zur Theorieentwicklung im Bereich der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit und des Globalen Lernens leisten.

Das PAulo Freire Zentrum existiert seit Sommer 2004, realisiert als gemeinsame Initiative des Mattersburger Kreis und der ÖFSE. Bis Ende 2008 war das Paulo Freire Zentrum eine "Abteilung" der ÖFSE, danch Teil der KommEnt-GesmbH. Mit Anfang 2015 wechselte das Paulo Freire Zentrum zum Mattersburger Kreis.

www.pfz.at



Klimabündnis ÖsterreichKommEnt ist Mitglied im
OEZA